Der
Wiedergabevorgang
Um die aufgezeichneten Signale wieder abzutasten, wird ein sog. Hörkopf verwendet. Grundsätzlich lässt sich dazu auch ein kombinierter Sprech / Hörkopf einsetzen. Von diese Möglichkeit wird insbesondere bei preiswerten Tonbandgeräten Gebrauch gemacht. Bei hochwertigen Maschinen setzt man allerdings getrennte Hör- und Sprechköpfe ein, da diese auf den jeweiligen Verwendungszweck hin optimiert werden können.
Zusätzlich
hat der separate Hörkopf den Vorteil, dass die soeben erfolgte
Aufzeichnung sofort abgehört und überprüft werden kann. Genau wie bei
den Sprechköpfen, ist auch bei Hörköpfen der gute Kontakt zwischen
Band und Kopf von entscheidender Bedeutung für einen einwandfreien
Abtastvorgang. Es gilt in Punkto Auswahl des Bandmaterials und
Sauberhaltung des Bandpfades, und nicht nur der Köpfe, sinngemäß das
schon im Abschnitt Sprechköpfe Gesagte.
Abstandsveränderungen,
wie sie z. B. durch schwankenden Bandzug
auftreten können, haben wie beim Aufsprechen, eine
Amplitudenmodulation zur Folge, die besonders die höheren Frequenzen
auftritt. Ähnliche Effekte können auch durch schwankende Schichtdicke
oder ungleichmäßige Verteilung der magnetisierbaren Partikel in der
Schicht auftreten.
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